Vor einigen Wochen kamen zwei ältere Hündinnen in unser Tierheim. Sie lebten jahrelang in eher schlechten Verhältnissen und in einem Zwinger. Sie kamen dann zu uns.
Es waren die allerbesten Freundinnen.... Es handelte sich um eine französische Bulldogge und einer Pittbullhündin.
Die beiden haben nie das Vertrauen in den Menschen verloren. Wenn man die beiden sah, wurde einen warm ums Herz. Die beiden Mädchen hatten so ein liebevolles Wesen und das Leben in einem Tierheimraum war für beide schon ein wahres Geschenk.
Da die beiden wirklich extrem aneinander hingen, entschieden wir uns, sie für eine Vermittlung nicht zu trennen, auch wenn sich dies als schwierig erweisen sollte, da ein "Kampfhund" darunter war, es sich um ein "Doppelpack" handelte und beide auch noch 12 Jahre alt waren.
Die Pittbullhündin hatte mehrere Tumore oberflächlich am Körper und sie wurde operiert. Da sie sich anschließend gut erholte, waren wir guter Dinge.
Tatsächlich fand sich eine sehr nette Interessentin, die beiden eine neues Zuhause schenken wollte. Nun erledigte sie alle erforderlichen Dinge beim Ordnungsamt und der Einzugstermin rückte immer näher.
Die Pittbullhündin kränkelte... und dann das Ergebnis.... Sie hatte einen Rückfall und es wurde ein Lebertumor festgestellt. Nun, wo alle erforderlichen Papiere zusammen waren, blieb uns nur, die Pittbullhündin zu erlösen.
Da wir Angst hatten, dass die französische Bulldogge sehr schlecht mit dem Tod ihrer Freundin zurechtkommen könnte, zog sie am Tag der Erlösung ihrer Freundin bei ihrer neuen Besitzerin ein.
Dies ist nun alles noch recht frisch und ich hoffe, dass sie den Verlust verkraften wird, da sie nun endlich ein Frauchen für sich alleine hat, in einem wundervollen Zuhause.
Eigentlich ist man vieles durch das Tierheim gewöhnt, aber dies finde ich wirklich schlimm. Ich hätte beiden zusammen das neue Zuhause sehr gegönnt. Das Schicksal wollte es anders.....






